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Schlafen und Erholen

Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist die wichtigste Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Wer zu wenig oder nur sehr schlecht schläft wird sehr bald Beeinträchtigungen bemerken, die sowohl die Physis als auch die Psyche betreffen. Viele Menschen nehmen auch heute die Warnungen, die Forschung und Medizin regelmäßig geben, noch nicht ernst. Dabei sollten Schlafmangel und Schlafstörungen nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Amerikanische Studien belegen, dass Menschen, die nur wenig schlafen, eine geringere Lebenserwartung haben, als Langschläfer. Und nur wer nachts gut schläft, kann tagsüber wieder Leistung bringen.

Zudem leidet bei Menschen, die permanent zu wenig schlafen, die Denk- und Merkfähigkeit. Bei ständigem Schlafmangel wird die Gedächtnisleistung des menschlichen Gehirns deutlich verringert. Denn erst im Tiefschlaf wird neu erlerntes Wissen wirklich gespeichert. Die Traumphase ist nötig, um motorische Fähigkeiten zu verarbeiten und zu festigen. Andere Folgen von permanentem Schlafmangel sind Konzentrationsschwäche und tagsüber eine geradezu lähmende Müdigkeit. Auch Herz-Kreislauf-Probleme treten bei Menschen mit Schlafstörungen und unregelmäßigem Schlafrhythmus vermehrt auf. Zudem kann es in Folge von Schlafmangel auch zu Magen-Darm-Erkrankungen kommen.

Doch nicht nur das Gehirn und die Organe leiden unter zuwenig Schlaf, sondern auch die Figur. Der Grund dafür ist das appetithemmende Hormon Leptin, das im Schlaf ausgeschüttet wird. Deshalb kann der Körper nachts zwölf Stunden oder länger ohne Schlaf auskommen, eine Zeitspanne, die tagsüber kaum ohne Nahrungsaufnahme zu überbrücken ist. Wird der Schlaf gestört sorgt das Hormon Ghrelin sofort dafür, dass sich der Hunger zurückmeldet. Viel Menschen, die unter Schlafstörungen leiden berichten deshalb von erhöhtem Appetit und klagen über Gewichtszunahme. Das durch die Schlafstörungen verursachte körperliche und seelische Unwohlsein versuchen viele durch Essen zu kompensieren.

Wer mit Einschlafproblemen und Schlafstörungen zu kämpfen hat, wird sich das ein oder andere Mal wünschen, die Schlafprobleme könnten mit dem Griff zum Schlafmittel beseitigt werden. Doch so einfach ist es leider nicht. Viele Schlafmittel haben gefährliche Nebenwirkungen und führen zudem in die Abhängigkeit. Oft geraten die Schlafgestörten auch in einen Teufelskreis zwischen Schlafmitteln und Aufputschmitteln, um ihr Leben halbwegs in geregelten Bahnen führen zu können. Deshalb gilt: Schlafmittel sollten stets nur unter ärztlicher Aufsicht oder zumindest in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit mit natürlichen Mitteln, wie Baldrian und Hopfenextrakt oder Johanniskraut das Einschlafen zu erleichtern. Diese natürlichen Mittel wirken beruhigend und entspannend auf Körper und Seele und fördern so den Einschlafprozess.

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